Archiv des Tags ‘Baumarkt’

Die Rechnung als Werbefläche

Samstag, den 2. August 2008
Christoph Türks kommt meinem Bild eines Verkäufers schon sehr nahe. Er hört aufmerksam zu, macht aktiv Vorschläge, zeigt einem sein Angebot, berät einen gut, kennt sich in der Anwendung und Handhabung der Produkte aus und das Wichtigste: er erkennt Verkaufschancen.
Die Story: ich liess mich im Holzfachhandel Ramrath über die Möglichkeiten für einen Zaun in meinem Garten beraten, war mir aber noch nicht sicher, welche Art Zaunpfahl ich nehmen wollte. Ich traf also keine Entscheidung, kaufte das, was ich vorhatte zu kaufen und wollte mir den Rest noch einmal überlegen. Dass ich bei Ramrath kaufen wollte war aber nach der guten Beratung klar. Endgültig überzeugt hat mich aber die aufmerksame Idee von Herrn Türks, die Details und den Preis für den fraglichen Zaunpfahl auf meine Rechnung (aber mit der Mengeneinheit 0 zu schreiben) zu setzen. Ich hatte alle Informationen zur Hand: Name und Daten des Unternehmens, Preis des Artikels, den Ansprechpartner und ich konnte mich schon mal an den Anblick auf der Rechnung gewöhnen. Ich kaufte am Tag danach.

Was man daraus lerenen kann? Erkennen Sie die Signale des Kunden und nehmen Sie sie als Verkaufschancen war. Machen Sie es dem Kunden einfach mit Ihnen ins Geschäft zu kommen, wie in meinem kleinen Beispiel.

Ist doch alles gesagt!

Sonntag, den 20. Juli 2008
Samstag Nachmittag gegen 13:50 im Hagebaumarkt, Korschenbroich:
Ich stehe an der Kasse, lege meine Sachen aufs Band.

Verkäuferin: “Kundenkarte?”
Ich: “Nein, habe ich nicht.”
Verkäuferin: “Postleitzahl”
Ich: (etwas erstaunt) “Ja, habe ich. 41352″

Pause

Ich: (fragend) “Können Sie auch ganze Sätze bilden oder geht das nur mit einem Wort?”
Verkäuferin: (Unverständnis im Gesicht) “Was? Wieso?”
Ich: “Naja, es wäre höflicher wenn Sie ganze Sätze aus Ihren Fragen formulieren würden und nicht einfach nur Wörter hinschmeissen.”
Verkäuferin: “Tüte?”
Ich gehe - (Unverständnis im Gesicht)

Mein Tipp: - nicht der Rede wert -