Archiv der Kategorie ‘Autos‘

Vorhang Auf für Renault!

Freitag, den 24. Juli 2009

Mein letzter Autokauf ist schon vier Jahre her. Aber ich erinner mich noch wie heute daran – allerdings mit negativen Gedanken. Der Verkäufer war kaum in der Lage mir das Fahrzeug zu erklären, kannte sich technisch nicht aus und wirkte vollkommen demotiviert. Dass er mich allerdings mit 5 Euro zur nahegelegenen Tankstelle schicken wollte, weil  der Tank komplett leer war (die Tanklampe brannte bereits) war aus meiner Sicht unverschämt. Das ist lange her, aber wenn ich wie die meisten Kunde ticke – und das tue ich – habe ich dieses Erlebnis bei einem Düsseldorfer Hyundai Händler bereits 20 Leuten erzählt und es hallt immer noch nach.

Nun geht es in diesem Artikel aber um Renault und eine wirklich gelungene Art der Fahrzeugauslieferung. Hier wird die Übergabe des neuen Autos geradezu zelebriert. Vorhänge werden gelüftet, Kunden werden als „stolze Besitzer“ persönlich angesprochen und dem Verkäufer wird ein Ehrenplatz und damit eine entsprechende Wertschätzung eingeräumt.


So muss das sein! Ob Champagner gereicht wird kann ich nicht sagen, wie voll der Tank ist auch nicht. Der springende Punkt ist, dass all das, was wichtig ist, erst einmal gar nichts kostet und sehr effektiv ist.

Schwächeanfall beim Mercedes Lenkrad

Dienstag, den 9. Dezember 2008

Kürzlich fuhr ich in Düsseldorf in einem Taxi. Nichts aufregendes. Schönes Auto. Ein Mercedes W211. Das klassische E-Klasse Taxi also. Fünf Jahre alt.

Jeder weiss, dass Taxis viel fahren, im Schnitt 80.000 - 100.000km pro Jahr. Man weiss, wie lange die Motoren halten, wie lange die Getriebe, die Sitze etc. Aber wie lange halten eigentlich die am meisten beanspruchten Funktionen in einem Taxi? Bei diesem Modell (siehe mein Foto) gab es deutliche Abnutzungen an den Bedienelementen des Multifunktions-Lenkrads. Geschätzt würde ich meinen, dass diese Tasten all 20 Sekunden gedrückt werden, macht bei 12 Stunden effektiver Betriebszeit, 365 Tagen pro Jahr und fünf Jahren Taxialter = 3.9 Mio. Fingerkontakte. Ich kann nicht sagen, wann die Bedienelemente ihre Farbe verloren haben, aber dieses Combi-Instrument des Taxi-Mercedes ist aus meiner Sicht ein gutes Beispiel, dass B2B und B2C andere Kundenanforderungen haben. Mir ist dieses Detail allerdings zum ersten mal aufgefallen. Vielleicht kennt ja jemand einen Taxifahrer, der meine Beobachtungen kommentieren kann.