Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

Einmalzahnbürsten im Einsatz: alles propper beim Zahnarzt!

Donnerstag, den 4. März 2010

Ich mag meinen Zahnarzt. Ehrlich. Denn erstens ist er ein sehr guter Arzt und zweitens denkt er mit. Beides zusammen macht mich zu einem treuen Kunden (Anmerkung: ich nehmen mich selbst nicht als Patient wahr!).

Als ich kürzlich dringend einen Termin brauchte, weil mir beim Mittagessen ein Stück vom Zahn abgebrochen war, fand ich mich gegen 14 Uhr in seiner Praxis ein - ungeplanterweise natürlich. Für solche Fälle, bei denen man nicht die Gelegenheit hat vorher zu Hause noch einmal vorbei zu fahren und sich die Zähne zu putzen, hält Dr. Sons aus Korschenbroich Einmalzahnbürsten bereit. Diese sind fertig mit Zahnpasta beschmiert und sofort einsatzbereit.

Erstens finde ich diese Bürsten eine geniale Erfindung und zweitens finde ich es sehr weitsichtig von meinem Zahnarzt seinen Patienten (Anmerkung: in der Allgemeinheit rede ich eher von Patienten) eine peinliche Situation und ihm einige unangenehme Erlebnisse zu ersparen. Gut gemacht!

“Wasser mit Gas, gekühlt - nicht still und warm, bitte!”

Freitag, den 19. Februar 2010

Trinken Sie Wasser? Ich meine Mineralwasser? Mit oder ohne Sprudel? Gekühlt oder nicht gekühlt? Ich wette, wenn Sie Wasser mit Kohlensäure trinken, dann lieber gekühlt. Sollten Sie andernfalls stilles Wasser bevorzugen, dann bestimmt ungekühlt. Stimmts? Es ist nur eine These, aber in 100% der Stichprobe, die ich erhoben habe, stimmt diese Beobachtung – zumindest, was meine Familie betrifft. Umso erstaunter war ich, als ich auf der Speisekarte der Strandburg in St. Peter-Ording genau diese beiden Optionen fand. Wenn man es genau nimmt gibt es ja 2×2 = 4 Kombinationen aus gekühlten, nicht gekühlten Wasser mit und ohne Kohlensäure.

Aber warum wählte der Wirt genau diese zwei? Ich vermute, weil es nur zwei Typen von Wassertrinkern gibt. Nämlich die „Gas-Junkies“ die wie ich kalt und kribbelig trinken und die „Stillen Wasser“, die es lieber warm und weich haben. Am schlimmsten sind übrigens die, die „Medium“ trinken, denn die können sich nicht entscheiden und werden es auch im Leben nie zu etwas bringen. Aber zurück zum Thema. Ich weiss nicht, wie gerade diese Auswahl auf die Karte „Strandburg“ kommt, aber mich interessiert noch mehr, wie Sie Ihr Wasser trinken. Erlauben Sie mir, mich vorzustellen: „Mein Name ist Haas, Jörg Haas und ich bevorzuge mein Wasser „gekühlt mit“ – und nicht still und warm!“ (freie Anlehnung an James Bond).

P.S.: Wenn Sie die Gelegenheit haben, probieren Sie in der Strandburg unbedingt den Meeresteller für zwei Personen mit Hummer und mindestens 5 Kilo Fisch!

Mehr Geld für die Ausbildung von Marketingleuten!

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Die Firma „Global Knowledge“ ist ein erstklassiger Trainingsanbieter. Und ich finde die Initiative Geld für die Ausbildung von Kindern zu spenden sehr gut. Das Geld ist die Firma bereit dafür zu geben, dass ich als Kunde meine Meinung in Form eines internetbasierten Fragebogens abgebe. Ein sehr löblicher Ansatz!

Ich bin nur über den Schreibfehler gestolpert und plädiere deshalb dafür, dass wir nicht vergessen sollten, auch Geld in die Ausbildung unserer Marketingfachleuten zu investieren, damit diese korrekte Texte verfassen können.

Wenn der Anblick des Kontostandes zum Herzstillstand führt

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Manch einem kann es beim betrachten des eigenen Kontoauszuges sicherlich schlecht werden, aber wer rechnet denn gleich damit, dass er wiederbelebt werden muss? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich kürzlich in einer Kölner Sparkassenfiliale einen „Defibrillatoren“ an der Wand, direkt neben dem Bankautomaten entdeckte (siehe Foto). Für alle, die nicht regelmässig George Clooney im ER (Ermergency Room) gesehen haben, sei erklärt, dass „Defibrillatoren“ die Dinger sind, mit denen die Ärzte versuchen die Patienten mit dem Kampfspruch „Weg vom Bett“ wiederzubeleben.

Aber Spass beiseite. Die Sache ist ernst.

Worauf ich hinaus will ist hier die höchst lobenswerte Initiative der Kölner zu beschreiben. Seit einiger Zeit hängen nämlich an bestimmten Ort in Köln diese „Defibrillatoren“. Ziel der Aktion „defiköln“ ist es, die sogenannte Prognose von Patienten mit plötzlichem Herz-Kreislaufstillstand durch Einbeziehung auch von Laienhelfern nachhaltig zu verbessern.

Denn „… allein im Kölner Stadtgebiet wird der Rettungsdienst jährlich zu etwa 800 bis 1.000 „pulslosen“ Patienten gerufen, von denen erfahrungsgemäß nur maximal 20% das Ereignis überleben. Grund für die schlechte Prognose sind die irreversiblen Organ- und Hirnschäden, die bereits 3 bis 5 Minuten nach dem Herzstillstand eintreten. Das Zeitfenster für effektive Hilfe ist somit denkbar kurz, für das Eingreifen von Notärzten und geschultem Rettungspersonal in der Regel zu kurz. Pro Minute anhaltender Herzrhythmusstörungen bzw. nicht erfolgter Wiederbelebungsmaßnahme sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um etwa 10%.  Lebensrettend ist in dieser Situation einzig und allein die Laienreanimation einschließlich der Laiendefibrillation mit Hilfe halbautomatischer Defis. …“ (Zitat aus der Webpage von defikoeln.de)

Eine sehr gute Initiative. Finden kann man die Defis in den Foyers aller Kölner Geschäftstellen der Sparkasse KölnBonn, in den Infopoints aller Kliniken des Kölner Infarkt Modells (KIM) (mit Ausnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses), in der Zentrale von NetCologne, sowie in den Sicherheitskontrollbereichen des Flughafens Köln-Bonn.

Erstklassige Kundenorientierung in Dubais Airport

Freitag, den 15. Januar 2010

Wenn man am Flughafen in Dubai durch die kilometerlangen Einkaufsgänge an den Abflugsteigen schlendert, kann man schon mal die Zeit vergessen. Aus diesem Grunde gibt es Hinweisschilder, die dem Gast sagen, wie weit es noch bis zum Flugsteig ist.

Die Leute am Flughafen in Dubai denken wirklich mit, denn es sind auf den Schildern nicht die Entfernung – sprich Meter – angegeben, sondern in Gehminuten. Das hat viele Vorteile: 1.) die Airlines können so sicherstellen, dass die Anzahl der „letzten Aufrufe“ abnimmt, 2.) gerät der Fluggast nicht unter Stress, 3.) können die Geschäfte mehr Umsatz generieren, weil die Fluggäste ihre Zeit besser planen können und somit mehr Zeit in den Shops verbringen.

Wer kann davon etwas lernen? Ärzte, beispielsweise. Sie können sich hier ein Beispiel nehmen, denn die Wartezeit, die man beim Arzt verbringt ist unproduktiv und kann in Konsum oder produktive Arbeit umgemünzt werden, wenn man wüsste, wann man definitiv dran kommen würde.

Handwerker drohen mit Anschlagsserie

Dienstag, den 15. Dezember 2009

Laut Konrad Beikircher, einem begnadeten Kabarettisten, gibt es im Rheinland auf die Frage „Was kostet das?“ von den hiesigen Handwerkern genau zwei Antworten:

1.) „…. wat mach´ dat kosten, schwer zu sagen…“ und

2.) „… da komme mer schon parat…“.

 

Jetzt habe ich eine dritte Steigerung, quasi die ultimative Form des „rheinischen Kostenvoranschlages“ entdeckt, nämlich den „Kostenanschlag“. Denn genau diesen präsentierte mir mein Dachdecker im November 2009. In Düsseldorf redet man also nicht um den heissen Brei herum, spricht nicht von einem „Kosten-Vor-Anschlag“, sondern geht direkt zum Anschlag über. Als Häuslebauer muss man sich vor einer drohenden Anschlagserie in acht nehmen. Der Vollständigkeit halber sei hier gesagt, dass besagter Dachdecker eine erstklassige Arbeit geleistet hat und sein Geld war.

Für me(ä)hr Sprachpolizisten in Parkh(ä)eusern!

Sonntag, den 21. Juni 2009

Neulich war ich einkaufen. Ich brauchte einen neuen Rasenmeher, zwei Hemmer und auch meine Sege litt unter Alterschschweche, echzte unter jeder Bewegung und musst ersetzt werden. Also fuhr ich zum örtlichen Baustoffhendler, parkte in einem der zahlreichen Parkheuser und stieg aus. Ich parkte rückwerts, was nicht erlaubt war.

Unnötig zu erwehnen, dass ein Parkhauswechter vorbei kam um mir einen Belehrung zu geben. Bedechtig neherte er sich. Als ich ihn erspehte, gehnte er. Er meinte, ich solle ebenso, wie der Kesewagen neben mir und der Typ mit der Hehnchenbreterei am Eingang gefelligst vorwerts einparken. Ansonsten wollte er keine Gewehr für mögliche Scheden übernehmen, denn immerhin könnte ich mir ja die Reder beschedigen. Ich dachte, dass ich besser mit dem Typ keine Spesse machen sollte und fühlte, dass es mechtig gefehrlich werden konnte sich hier anzulegen. Immerhin war der Wechter so gross wie ein Ber, mit einer langen Mehne und mit Henden wie Klodäckel.

Also packte ich meinen Rasenmeher und die Sege wieder ein, sagte dem Typ an der Hehnchenbude, dass sein Gockel mechtig viel Greten hatte, kaufte noch ein Stück Kese und machte mich gemechlich auf den Weg in heusliche Gefilde.

Was ich draus gelernt habe? Ich keme nicht mehr im Traum darauf und würde es auch Ihnen nicht empfehlen in Erwehgung zu ziehen in Parkheusern noch einmal rückwerts einzuparken.

Sie bekemen nemlich prechtig viel Erger.

P.S.: für die ganz Schlauen: hier sind 47 „E“ <-> „Ä“  Fähler enthalten. Alles andere stimmt hoffentlich. Viel Spass.
P.P.S.: das Bild habe ich einem Düsseldorfer Parkhaus gemacht.

Bitte, machen Sie eine Probefahrt!

Montag, den 9. Februar 2009

Hug the trees

Kürzlich schickte mir eine Bekannte (danke Julia) das folgende Bild einer Tafel, die am Eingang des Royal Botanic Gardens in Sydney, Australien, steht.

Frei Übersetzt steht dort: “Bitte laufen Sie auf dem Gras, riechen Sie an den Blumen, umarmen Sie die Bäume, sprechen Sie mit den Vögeln und picknicken Sie auf dem Rasen!”.

Interessanterweise ist es kein Verbotsschild, wie in Deutschland üblich, sondern eine ausdrückliche Aufforderung die Dinge zu tun, die ansonsten in jedem guten deutschen botanischen Garten verboten oder zumindest nicht erwünscht sind.

Ich habe mir daraufhin überlegt, wie ein Schild aussehen müsste, das in einem Autohaus aufgestellt ist und die potenziellen Kunden ausdrücklich auffordert, sich in die Autos zu setzen, eine Probefahrt zu machen, alle Funktionen ausgiebig zu testen und die Verkäufer mit allen Detailfragen zu löchern. Hier mein Vorschlag.

Leider habe ich so etwas noch nirgendwo gesehen. Ich denke aber, es wäre einen Versuch wert, so mutig zu sein.

Meet the Expert: Videointerview mit … Dietmar Stinn über M&A

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Kürzlich traf ich meinen Beraterkollegen Dietmar Stinn im Zug von Köln nach Mannheim. Da es in meinem Bereich derzeit viele kleinere Unternehmen gibt, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation dazu gezwungen werden oder sich strategisch dafür entscheiden, eine Partnerschaft einzugehen, unterhielt ich mich mit ihm über die Aufgaben eines Mergers & Akquisition (M&A) Beraters in diesem Zusammenhang. Diese Berater können sowohl beim Kauf, wie auch beim Verkauf von Firmen aktiv unterstützen, beraten und Transaktionen in die Wege leiten. Dietmar Stinn nennt im Interview drei wichtige initiale Phasen zu Beginn eines Verkaufs- oder Kaufsmanadtes:

1. die Auswahl des richtigen Partners
2. die Vorbereitung eines aussagekräftigen Verkaufsexposés und
3. die Durchführung einer Due Dilligence

Neben anderen Fragen zum Ablauf einer M&A Transaktion interessierte mich, wie man als Unternehmer den richtigen M&A Berater findet. Dietmar Stinn nennt hierzu vier wichtige Kriterien:

1. eine fundierte Ausbildung
2. nachweisbare Erfahrung über die Beratung oder Durchführung von Transaktionen
3. Branchenkenntnisse können helfen, sind aber nicht kritisch und
4. die Fähigkeit ein guter Verhandler zu sein.

Wer mehr wissen möchte, kann Dietmar Stinn direkt kontaktieren d.stinn@stinn-consulting.de oder seine Seite im Internet unter www.stinn-consulting.de anklicken.

Bei Hussel ist am 15.12. Weihnachten

Montag, den 15. Dezember 2008

Heute ist der 15. Dezember und heute ist Weihnachten! Woher ich das weiss? Daher, dass ich heute beim Adventskalender das grösste Türchen aufmachen durfte. Und da dieses bekanntlich immer an Heiligabend der Fall ist, muss heute Weihnachten sein. Das gilt zumindest für alle, die, wie ich, einen Adventskalender von der Spitzenmarke Hussel besitzen. Ich habe darüber nachgedacht, warum Hussel die 15 auf die grosse Doppeltür gedruckt hat und die 24 auf ein normales, kleines Türchen. Meine Recherche bei Wikipedia (link) hat nichts ergeben auch nicht bei der Suche in der Historie des Adventskalenders (link). Also denke ich, dass es einfach ein Fehldruck bei Hussel war und sie es entweder nicht gemerkt haben oder es ihnen schlicht egal war. Ich habe mich dazu entschieden, das 24. Türchen heute aufzumachen, weil ich lieber das grosse Schokostück dann an “meinem” heiligen Abend (also dem normalen Kalender nach am 24. Dezember und dem Hussel Kalender nach am 15.) esse als heute. So gesehen habe ich nun doch heute schon Weihnachten.