Monatsarchiv für Februar 2010

“Wasser mit Gas, gekühlt - nicht still und warm, bitte!”

Freitag, den 19. Februar 2010

Trinken Sie Wasser? Ich meine Mineralwasser? Mit oder ohne Sprudel? Gekühlt oder nicht gekühlt? Ich wette, wenn Sie Wasser mit Kohlensäure trinken, dann lieber gekühlt. Sollten Sie andernfalls stilles Wasser bevorzugen, dann bestimmt ungekühlt. Stimmts? Es ist nur eine These, aber in 100% der Stichprobe, die ich erhoben habe, stimmt diese Beobachtung – zumindest, was meine Familie betrifft. Umso erstaunter war ich, als ich auf der Speisekarte der Strandburg in St. Peter-Ording genau diese beiden Optionen fand. Wenn man es genau nimmt gibt es ja 2×2 = 4 Kombinationen aus gekühlten, nicht gekühlten Wasser mit und ohne Kohlensäure.

Aber warum wählte der Wirt genau diese zwei? Ich vermute, weil es nur zwei Typen von Wassertrinkern gibt. Nämlich die „Gas-Junkies“ die wie ich kalt und kribbelig trinken und die „Stillen Wasser“, die es lieber warm und weich haben. Am schlimmsten sind übrigens die, die „Medium“ trinken, denn die können sich nicht entscheiden und werden es auch im Leben nie zu etwas bringen. Aber zurück zum Thema. Ich weiss nicht, wie gerade diese Auswahl auf die Karte „Strandburg“ kommt, aber mich interessiert noch mehr, wie Sie Ihr Wasser trinken. Erlauben Sie mir, mich vorzustellen: „Mein Name ist Haas, Jörg Haas und ich bevorzuge mein Wasser „gekühlt mit“ – und nicht still und warm!“ (freie Anlehnung an James Bond).

P.S.: Wenn Sie die Gelegenheit haben, probieren Sie in der Strandburg unbedingt den Meeresteller für zwei Personen mit Hummer und mindestens 5 Kilo Fisch!

Mehr Geld für die Ausbildung von Marketingleuten!

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Die Firma „Global Knowledge“ ist ein erstklassiger Trainingsanbieter. Und ich finde die Initiative Geld für die Ausbildung von Kindern zu spenden sehr gut. Das Geld ist die Firma bereit dafür zu geben, dass ich als Kunde meine Meinung in Form eines internetbasierten Fragebogens abgebe. Ein sehr löblicher Ansatz!

Ich bin nur über den Schreibfehler gestolpert und plädiere deshalb dafür, dass wir nicht vergessen sollten, auch Geld in die Ausbildung unserer Marketingfachleuten zu investieren, damit diese korrekte Texte verfassen können.

Wenn der Anblick des Kontostandes zum Herzstillstand führt

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Manch einem kann es beim betrachten des eigenen Kontoauszuges sicherlich schlecht werden, aber wer rechnet denn gleich damit, dass er wiederbelebt werden muss? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich kürzlich in einer Kölner Sparkassenfiliale einen „Defibrillatoren“ an der Wand, direkt neben dem Bankautomaten entdeckte (siehe Foto). Für alle, die nicht regelmässig George Clooney im ER (Ermergency Room) gesehen haben, sei erklärt, dass „Defibrillatoren“ die Dinger sind, mit denen die Ärzte versuchen die Patienten mit dem Kampfspruch „Weg vom Bett“ wiederzubeleben.

Aber Spass beiseite. Die Sache ist ernst.

Worauf ich hinaus will ist hier die höchst lobenswerte Initiative der Kölner zu beschreiben. Seit einiger Zeit hängen nämlich an bestimmten Ort in Köln diese „Defibrillatoren“. Ziel der Aktion „defiköln“ ist es, die sogenannte Prognose von Patienten mit plötzlichem Herz-Kreislaufstillstand durch Einbeziehung auch von Laienhelfern nachhaltig zu verbessern.

Denn „… allein im Kölner Stadtgebiet wird der Rettungsdienst jährlich zu etwa 800 bis 1.000 „pulslosen“ Patienten gerufen, von denen erfahrungsgemäß nur maximal 20% das Ereignis überleben. Grund für die schlechte Prognose sind die irreversiblen Organ- und Hirnschäden, die bereits 3 bis 5 Minuten nach dem Herzstillstand eintreten. Das Zeitfenster für effektive Hilfe ist somit denkbar kurz, für das Eingreifen von Notärzten und geschultem Rettungspersonal in der Regel zu kurz. Pro Minute anhaltender Herzrhythmusstörungen bzw. nicht erfolgter Wiederbelebungsmaßnahme sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um etwa 10%.  Lebensrettend ist in dieser Situation einzig und allein die Laienreanimation einschließlich der Laiendefibrillation mit Hilfe halbautomatischer Defis. …“ (Zitat aus der Webpage von defikoeln.de)

Eine sehr gute Initiative. Finden kann man die Defis in den Foyers aller Kölner Geschäftstellen der Sparkasse KölnBonn, in den Infopoints aller Kliniken des Kölner Infarkt Modells (KIM) (mit Ausnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses), in der Zentrale von NetCologne, sowie in den Sicherheitskontrollbereichen des Flughafens Köln-Bonn.