Monatsarchiv für Juni 2009

Für me(ä)hr Sprachpolizisten in Parkh(ä)eusern!

Sonntag, den 21. Juni 2009

Neulich war ich einkaufen. Ich brauchte einen neuen Rasenmeher, zwei Hemmer und auch meine Sege litt unter Alterschschweche, echzte unter jeder Bewegung und musst ersetzt werden. Also fuhr ich zum örtlichen Baustoffhendler, parkte in einem der zahlreichen Parkheuser und stieg aus. Ich parkte rückwerts, was nicht erlaubt war.

Unnötig zu erwehnen, dass ein Parkhauswechter vorbei kam um mir einen Belehrung zu geben. Bedechtig neherte er sich. Als ich ihn erspehte, gehnte er. Er meinte, ich solle ebenso, wie der Kesewagen neben mir und der Typ mit der Hehnchenbreterei am Eingang gefelligst vorwerts einparken. Ansonsten wollte er keine Gewehr für mögliche Scheden übernehmen, denn immerhin könnte ich mir ja die Reder beschedigen. Ich dachte, dass ich besser mit dem Typ keine Spesse machen sollte und fühlte, dass es mechtig gefehrlich werden konnte sich hier anzulegen. Immerhin war der Wechter so gross wie ein Ber, mit einer langen Mehne und mit Henden wie Klodäckel.

Also packte ich meinen Rasenmeher und die Sege wieder ein, sagte dem Typ an der Hehnchenbude, dass sein Gockel mechtig viel Greten hatte, kaufte noch ein Stück Kese und machte mich gemechlich auf den Weg in heusliche Gefilde.

Was ich draus gelernt habe? Ich keme nicht mehr im Traum darauf und würde es auch Ihnen nicht empfehlen in Erwehgung zu ziehen in Parkheusern noch einmal rückwerts einzuparken.

Sie bekemen nemlich prechtig viel Erger.

P.S.: für die ganz Schlauen: hier sind 47 „E“ <-> „Ä“  Fähler enthalten. Alles andere stimmt hoffentlich. Viel Spass.
P.P.S.: das Bild habe ich einem Düsseldorfer Parkhaus gemacht.