Monatsarchiv für Januar 2009

Meet the Expert: Videointerview mit … Dietmar Stinn über M&A

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Kürzlich traf ich meinen Beraterkollegen Dietmar Stinn im Zug von Köln nach Mannheim. Da es in meinem Bereich derzeit viele kleinere Unternehmen gibt, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation dazu gezwungen werden oder sich strategisch dafür entscheiden, eine Partnerschaft einzugehen, unterhielt ich mich mit ihm über die Aufgaben eines Mergers & Akquisition (M&A) Beraters in diesem Zusammenhang. Diese Berater können sowohl beim Kauf, wie auch beim Verkauf von Firmen aktiv unterstützen, beraten und Transaktionen in die Wege leiten. Dietmar Stinn nennt im Interview drei wichtige initiale Phasen zu Beginn eines Verkaufs- oder Kaufsmanadtes:

1. die Auswahl des richtigen Partners
2. die Vorbereitung eines aussagekräftigen Verkaufsexposés und
3. die Durchführung einer Due Dilligence

Neben anderen Fragen zum Ablauf einer M&A Transaktion interessierte mich, wie man als Unternehmer den richtigen M&A Berater findet. Dietmar Stinn nennt hierzu vier wichtige Kriterien:

1. eine fundierte Ausbildung
2. nachweisbare Erfahrung über die Beratung oder Durchführung von Transaktionen
3. Branchenkenntnisse können helfen, sind aber nicht kritisch und
4. die Fähigkeit ein guter Verhandler zu sein.

Wer mehr wissen möchte, kann Dietmar Stinn direkt kontaktieren d.stinn@stinn-consulting.de oder seine Seite im Internet unter www.stinn-consulting.de anklicken.

Ein Stück Frieden bei Karstadt

Freitag, den 2. Januar 2009

Wenn Sie bei Karstadt Sport etwas der Marke Alex Athletics kaufen, dann erstehen Sie nicht nur ein Kleidungsstück für Ihren Kleiderschrank, sondern gleich ein Stück für Ihren persönlichen Frieden. Lesen Sie sich bitte den Text auf den Anhänger durch. Fehler gefunden? Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es ein Schreibfehler oder ein Marketingclaim sein soll.

Ich denke, es war so: 1.) Die Werbeagentur bekommt die Aufgabe die Produktverpackung zu designen. Alle in Deutschland sind sich einig, wie es aussehen soll und was drauf stehen soll. 2.) Der Produzent in Asien, Italien oder wo auch immer bekommt eine E-Mail mit dem Text, den er drucken soll. 3.) Jemand bei Karstadt hat noch eine bessere Idee für einen Claim und entscheidet, dass “… bevorzugtes Kleidungsstück…” besser klingt als die erste Version der Werbeagentur - tut es ja auch. 4.) Jemand ruft den Lieferanten an und gibt per Telefon “… [piess of klosing] …” durch und geht davon aus, dass alles korrekt rüber kommt. Was nicht so ist. 5.) Die Labels kommen in Deutschland an, werden mit der Ware konfektioniert und keiner guckt richtig hin. So oder so ähnlich könnte es gewesen sein.

Was lernen wir daraus? Es gibt tatsächlich Kunden, die diese Labels lesen. Und das sollte jeder Unternehmer im Hinterkopf behalten. Übrigens ist die Qualität von Alex wirklich sehr gut - meiner Meinung nach.